Ist die NYC eine Maschine?
Oder ist das Flaggschiff unter den Städten der USA ein unregierbares Chaos?
USA-Charme informiert Sie nicht nur über NYC. Hier stellen wir Ihnen auf unterhaltende und anregende Weise für Ihre nächste USA-Reise die großen, bekannten Städte wie Chicago, Seattle oder Philadelphia genauso vor wie kleinere Orte wie Macy in Nebraska oder Key West. Alle wichtigen Informationen für ein USA-ESTA erhalten Sie hier aktuell.

Edgar Varèse entfacht am Schluss seiner Komposition Amèriques einen stampfenden Maschinenrhythmus, der von den unterschiedlichsten Pfeifen und Hupen durchbrochen wurde.
Es klingt wie ein Traum von der modernen, amerikanischen Großstadt.
Varèse besuchte New York City in den Jahren 1918-21. Sein Musikstück für großes Orchester mit erweiterten Instrumenten, insbesondere Pfeifen wie Cyclone whistle, Steamboat whistle, Crow call wurde später zu einer Sensation.
Erst vor einigen Jahren wurde die Originalversion der Komposition wiedergefunden und von berühmten Orchestern wie dem Concertgebouworkest Amsterdam aufgeführt.
Es pfeift und hupt und stampft.
In den Straßenschluchten von NYC
NYC – die Großstadt als Maschine, die den Menschen aufsaugt.
Faszination und Schrecken zugleich.

„We were really awake, I tell you — and more — electrified”, wird Henry Miller 1951 zu einer Aufnahme von Amèriques an Edgar Varèse schreiben.
Die wiederentdeckte Urfassung von Amériques von Edgar Varèse (1883-1965) ist reicher und vielfältiger instrumentiert als die spätere Fassung. Das spricht für eine gewisse Originalität im Frühwerk des Komponisten. Denn die vielen Pfeifen und Hupen ermöglichen einen neuartigen Sound. Der kommt direkt von der Straße und aus den Häuserschluchten von New York.
Man kann sich vorstellen, wie der Komponist durch die Straßen der Großstadt New York ging und nach jedem neuen Ton hörte. Ein Tonfischer. Dadurch verändern sich dann auch die Musik und ihr Stellenwert bei Varèse. Man möchte fast an einen Stummfilm denken, den es zu instrumentieren gilt.
Großstadtmusik.
Charlie Chaplin wird erst 15 Jahre später 1936 eine Stadt mit ihren Fabriken, die NYC sein könnte, und die neue Maschinenzeit in Modern Times als Stummfilm herausbringen. Er inszeniert einen komischen Kampf mit der Maschine.

Wie schlägt sich NYCs neuer Bürgermeister Eric Adams mit der Maschine?
Seit dem 1. Januar 2022 hat New York City mit Eric Adams einen neuen Bürgermeister. Er gehört den Demokraten an, war ein Cop, also Polizist, ist schwarz und hat sich wiederholt für die Equal Marriage bei Abstimmungen sowie gegen ein unbegrenztes Recht, Waffen zu tragen, eingesetzt.
Dass die New Yorker Adams zum Bürgermeister gewählt haben, spricht für ihren Wunsch nach Sicherheit. Offenbar läuft nicht alles glatt wie in einer Maschine. Vielleicht war die Maschine in Amériques auch nur eine Wunschvorstellung.
Im Panorama mag New York übersichtlich sein. Aus den Straßenschluchten nach oben geschaut, prallt das Bedürfnis nach Durchschaubarkeit, nach Transparenz an den betonierten und spiegelnden Fassaden ab.
Als Bürgermeister ist Eric Adams eher glücklos. Seine Umfragewerte sind von 63% Zustimmung auf 29% im Juni eingebrochen.
Er machte seinen Bruder Bernard nach seiner Wahl im Dezember zum hochdotierten persönlichen Sicherheitsbeauftragten. Als Grund für diese Art Vetternwirtschaft gab Eric Adams an, dass er niemandem im New Yorker Polizeiapparat trauen könne, außer seinem Bruder.
In NYC wird Politik offenbar mit härteren Bandagen gemacht. Nach Sicherheit und Ordnung, gar nach einer kontrollierbaren Maschine hört sich das nicht an.
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NYC hat nichts an seiner Faszination eingebüßt.
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